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MEINE MUTTER FINDET DAS COOL
Zweimal in der Woche trainiert der Breakdance Nachwuchs im Jugendzentrum Nord

EIN SIEGERMIX AUS EMO, POP UND FUNK
Jugendzentrum: Hattinger Band „Agent Elmo“ gewinnt bei Newcomer-Festival / Spektrum von Hip Hop bis Metal
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| Johannes „K:I:L:T“ Richter, Fabian „Mr.Kill“ Sturm und Marcel „P:O:R:“ von „H-Core Clikk“ sorgten mit fetten Beats und harten Reimen für Stimmung. Die Gruppe machte den dritten Platz. |
12.12.2005 Extrabreite Hosen und zottelige Haare, locker-leichte Keyboard-Melodien nach fetten Beats und harten Gitarren-Riffs: Beim diesjährigen Newcomer-Festival im Jugenzentrum Nord stand musikalische Vielfalt auf dm Programm. Fast alle der Musiker aus den Bereichen Hip Hop, Metal und Rock lieferten Auftritte der Spitzenklasse und machten es der Jury nicht leicht, den Sieger auszuwählen.
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| Sehr emotional ging es bei „Stereo“ zu: Mit leichtem Pop-Rock und deutschen Texten spielte sich die Gelsenkirchener Band mit Keyboarder Marko Lemme vor allen Dingen in die Herzen der weiblichen Fans. |
Das Bewertungsgremium stand dabei vor keiner leichten Aufgabe: Musiker Sascha Sahn, Produzent Michael Krafczik, Lars Stewen vom Label „Gun Records“ aus Bochum und Dominic Pohlmann vom Label „RoughTrade“ haben beruflich und privat mehr mit Gitarren-Klängen als fetten Beats vom Platten-Teller zu tun. „Rein musikalisch ist es schwer, die beiden Hip Hop-Gruppen zu bewerten“, so Lars Stewen. „Ich achte dann auf den Auftritt der Jungs. Man merkt ja, wie die mit dem Publikum kommunizieren und ob die auf der Bühne gut ´rüberkommen.“
Nicht anders erging es da Jack Orson. Der Rapper stammt von „Royal Bunker“, einem Berliner Plattenlabel, das besonders über das Internet versucht, den Bekanntheitsgrad der eigenen Künstler zu vergrößern. Aus der Talentschmiede von „Royal Bunker“ sind schon Hip Hop-Größen wie Sido und EKO hervorgegangen.
„Ich höre so etwas privat fast nie“, erklärte Orson sein Verhältnis zur Gitarren-Musik“. „Da kann ich dann auch nur den Auftritt und die Live-Qualitäten der Gruppen bewerten.“
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| Organisator Khaled El-Osman und die Berliner Haki Tatlisis, G-Killer, Jurymitglied Jack Orson und der Rapper Takloss (v.l.). |
Gemischte Jury war sich am Ende einig
Trotzdem war sich die Jury schließlich einig, als um 23 Uhr die Siegerehrung anstand:
Die Hattinger Kombo „Agent Elmo“ konnte mit ihrer Mischung aus Emo, Pop und Funk musikalisch auf ganzer Linie punkten, Hinzu kam eine mitreißende Show auf der Bühne, die auch das Publikum nicht kalt ließ. Während die Publikumspreise sonst oft an die Band mit dem größten Fan-Anhang und damit an die Lokalmatadoren gehen, schrammten die Hattinger bei Newcomer-Festival im Nord mit knappen sechs Stimmen am Publikumspreis vorbei.
Den sahnten dafür die Metaler vom „Extinction Project“ ab. Die Gelsenkirchener konnten sich außerdem auf den zweiten Platz kämpfen und wurden mit 200 Euro Preisgeld belohnt.
Den dritten Platz sicherten sich die Freunde des Sprechgesangs. „H-Core Clikk“, die mit harten Raps und grandiosem Bühnenauftritt das Publikum zum Feiern brachte, können sich über 100 Euro Preisgeld freuen.
Text und Fotos: Jonas Alder, Hertener Allgemeine Zeitung
AGENT ELMO RÄUMT AB
Gewinner beim 10. Newcomer Festival im Jugendzentrum Nord überzeugten mit „Emo-Pop-Punk“
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| Sänger und Gitarrist Matthias Dunker von der Siegerband „Agent Elmo“ im Jugendzentrum |
12.12.2005 Am Samstagabend ging es hoch her im Jugendzentrum Nord an der Beethovenstraße. Zum zehnten Mal luden Leiterin Gisela Groth und ihre Helfer Peter Klippel und Khaled El-Osman Nachwuchsbands verschiedener Musikrichtungen zum Newcomer Festival ein.
„Top Bühne, top Leute“ befand Metal-Gitarrist Dennis Terschmitt (20) aus Gelsenkirchen, der mit seiner Band „Extinction Project“ am Ende den Publikumspreis holte und insgesamt Zweiter wurde. „Sogar bei unserem Metal gehen die Leute voll ab.“
Von einer Fachjury aus Vertretern von HipHop Labels - unter anderem Jack Orson von Royal Bunker aus Berlin Rock- und Metallabels und circa 200 musikbegeisterten Jugendlichen im prall gefüllten JZN spielten die sieben Bands aus Spaß an der Musik für Ruhm, und für die Chance auf eine dreitägige Tonstudioaufnahme.
Gewonnen hat diese am End „Agent Elmo“ aus Hattingen mit ihrer „Emo-Pop-Funk-Musik“, wie sie Bassist Marius Mielke selbst nennt. „Extinction Project“ freuten sich als Zweiter über 200 EUR, die Deutschrapper von „H-Core Clikk“ gewannen als Dritter noch 100 €. „Wunderbares Festival, tolle Musik. Insgesamt ein ausgeglichener Wettbewerb“ fand Zuschauer Herbert Galbierz (18), „aber nächstes Jahr gewinnt Broken by Society, meine Band!“
pm, Foto: Felix zur Nieden, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Herten
Dickes Lob für die JZN-Breakdancer -
Initiatve: Heute Auftritt beim Paritätischen Jugendwerk
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| Bekommen heute ihre „lobende Erwähnung“: (hi.v.l.) Bilal Ramadan, Gruppenleiter Khaled El-Osman, Manul Lussimana, Junior Dolosantos, Apo Tschilomba, (u.v.l.) Edmundo Lukoki und Daniel Wesche |
04.11.2005 Die Jungs sind echt cool. Sie lungern nicht auf der Straße herum, hängen nicht in Kneipen ab. Sie treffen sich täglich im „Nord“. Hier, im JZN, erledigen sie gemeinsam ihre Hausaufgaben und gehen ihrem Hobby nach dem Breakdance. Heute haben sie ihren großen Auftritt vor 800 Menschen in Wuppertal.
Kurz vor den Sommerferien hatte JZN-Chefin Gisela Groth die Gruppe auf den Initiativenpreis des Paritätischen Jugendwerkes aufmerksam gemacht. Unter dm Thema „Gegen die Wand“ waren Initiativen, die interkulturelle Öffnung praktizieren und zum Miteinander animieren, angesprochen. „Wir haben überlegt, was wir machen können und haben uns zur Herstellung eines Videos entschieden“, erklärt Jugendbetreuer Khaled El-Osman.
Die Jungen fanden mit einer Bochumer Video-Produktionsfirma professionell arbeitende Filmemacher, die ihre Idee in Szenen umsetzte: Apo und Daniel hängen mit einer Flasche Wodka herum und langweilen sich, fangen an mit Basketball spielen. Dann hören sie Musik aus dem Saal des Jugendzentrums. Neugierig geworden, lugen sie durchs Fenster, werden von den Breakdancern gesehen und zum Mitmachen eingeladen. Und so zeigt die Produktion die geradezu artistischen Einlagen, Pirouetten auf dem Steinboden, blitzschnelle Drehungen auf dem Kopf und Verrenkungen, die vor Kraft und Eleganz strotzen. Für diese Arbeit bekam die Gruppe „eine lobende Erwähnung, weil hier stellvertretend für die offene Kinder- und Jugendarbeit die interkulturelle Kompetenz im pädagogischen Alltag gezeigt wurde“, so die Beurteilung der Jury.
Die internationale Gruppe aus dem „Nord“, das sind: Bilal Ramadan (17) aus dem Libanon, Gruppenleiter Khaled El Osman aus dem Libanon, Manuel Lussimana (17) aus Ango9la, Junior Dolosantos (19) aus der Dominikanischen Republik, Apo Tschilomba (16) aus dem Kongo, Daniel Wesche (18) aus Deutschland und Edmundo Likoki (17) aus Angola
von Christoph Schneeweis, Hertener Allgemeine Zeitung vom 4.11.05; Foto: Christoph Schneeweis
Fremde sollen kommen - Clique im Jugendzentrum Nord dreht ein Video und wird dafür lobend bei der Verleihung des Initiativenpreises 2005 erwähnt. Als gutes Beispiel für Toleranz zwischen den Kulturen im Alltag
28.10.2005 DKlar, sie begrüßen sich, wie es in ihrer Szene üblich ist: blitzschnell die Handflächen aufeinander, Finger einhaken, Faust aufeinander. Cool. Und man spürt, dass sie sich mögen und respektieren, die Jugend aus der Dominikanischen Republik, aus Angola, dem Kongo, aus Deutschland oder der 17-Jährige libanesischen Herkunft. Di Gruppe trifft sich im Jugendzentrum Nord, gemeinsam wird Sport gemacht, gequatscht oder getanzt. Breakdance. „Respekt“, sagt Bilal (17). „Respekt muss sein“. Sie verstehen sich gut, trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft, „das mach keinen Stress“. Was zählt: „Dass jemand gut drauf ist“, meint Apo (16). Weil das mit der „interkulturellen Kompetenz“ (So heißt das im Fachjargon) so gut im Nord klappt, kam die Ausschreibung des Initiativenpreises 2005 mit dem Motto „Gegen die Wand“ (in Anlehnung an den gleichnamigen Film) gerade recht. Gesucht wurden Initiativen, die das Miteinander fördern. „Das ist unsere alltägliche Arbeit“, sagt Gisela Groth. So hat das Team für die Bewerbung auch nicht irgendein Projekt vom Zaun gebrochen, sondern wollte einfach mal zeigen, was täglich passiert im Nord.
Zusammen mit Haustechniker Khaled El-Osman und einem Kamera-Team aus Bochum haben Bilal, Apo, Daniel und die anderen ein Video gedreht. „Einer für alle und All for One!“ ist der Titel. Erzählt wird eine kleine Geschichte: Zwei Jungs hängen vor dem Nord rum, trauen sich nicht rein, weil sie neu sind. Sie würden aber gerne, weil da gerade Super-Musik läuft und getanzt wird. Und werden eingeladen. „Wir wollen, dass fremde Leute kommen“, beteuert die Clique und unterstützt damit die Botschaft des Drehbuchs.
Dazu Gisela Groth: „Wir arbeiten intensiv daran, dass nicht eine Gruppe im Jugendzentrum dominant wird. „Früher sei mal ein türkische Clique vorherrschend gewesen, im letzten Jahr haben sich russische Besucher immer in eine Ecke verkrümelt. Betreuer und Jugendlich haben interveniert, einige von den Leuten haben sich eingefügt, andere sind weggeblieben. So ist das eben. Das Nord soll vorurteilsfreie Zone bleiben.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 28.10.2005; Foto WAZ, Wolfgang Quickels.
Preis des Paritätischen Jugendwerks
28.10.2005 Das Paritätische Jugendwerk schreibt alle zwei Jahre einen Initiativenpreis aus, gefördert vom NRW-Ministerium für Schule, Jugend und Kinder NRW. Das Jugendzentrum Nord hat mit seiner Videoproduktion eine lobende Erwähnung erfahren. Ein Preisgeld bekommen nur die ersten drei Gewinner, aber die Jungs aus Herten werden bei der Mitgliederversammlung des Verbandes und der Preisverleihung am 4. November in Wuppertal vor 800 Leuten tanzen. Das Video gibt es übrigens im Nord, Beethovenstr. 1.
von Andrea Rickers, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 28.10.2005
Hardcore-Szene promotet sich selbst -
Privates Festival mit sieben Bands im Jugendzentrum Nord. Neues Label für Nachwuchsmuskier geplant
19.09.2005 Der Titel „König des Ruhrgebiets“ steht zwar eigentlich nur Ralf Richter alias Kalle Grabowski zu. Aber der spielt ja auch nicht in einer Hardcore-Band und war deswegen außer Konkurrenz für das „King of Ruhrpott“ Festival. Das feierte am Samstag sein Debut im Jugendzentrum Nord, setzte aber trotz des Namens auf Mit- und nicht auf Gegeneinander. „Mit dem Eintritt haben wir gerade die Kosten abgedeckt“, sagt Dennis Hemig (25), der Hauptorganisator des privaten Festivals. Der Verein „Sch8cht“ hat die Anlage zum Abmischen von Musik und Gesang gestiftet, um alles andere kümmerten sich Hemig und seine Helfer selbst.
Mehr als ums Geld ging es darum, junge Nachwuchsmuskier zu fördern und den Zusammenhalt der Hardcore-Szene zu stärken, in die Hemig vor fünf Jahren sein älterer Bruder einführte. „Extinction project“ aus Gelsenkirchen zum Beispiel langten erst zum zweiten Mal vor Publikum in die Saiten.
Für Kora, die Bassistin der Gruppe „Constantly down“, war es gar der erste Auftritt. Sie ist erst vor einer Woche zu der Hardcore-Band gestoßen, deren Sänger Matthias Petersitzke zwischenzeitlich die Bühne verließ, um im Publikum weiterzugrölen. Eine andere Premiere feierte die Metalcore-Combo „Abolition“.
Das Quintett präsentierte ihr frisch in den Handel gekommenes Debut-Album „Burning the frontiers“, Hemig will nicht nur diese CD künftig professionell bewerben: „Ich werde ein eigenes King of Ruhrpott-Label gründen“, hat der Recklinghäuser sich vorgenommen. Die Internetadresse ist noch nicht amtlich. Die Gruppe Constantly down betreibt aber seit einem Monat ein Online-Forum für die Hardcoreszene im Ruhrgebiet: www.ruhrcore.de.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Herten
Den weinenden Kochfrauen auf der Spur -
KINDERFERIENSPASS: Nachwuchs-Redakteure schreiben und fotografieren für ihre eigene Zeitung
August 2005 Nach der morgendlichen Konferenz schwärmen sie mit ihren Presseausweisen aus ins Backumer Tal, führen Interviews mit Spielkameraden und schreiben alles wie bei einer echten Zeitung. Mehr als 50 Nachwuchs-Redakteure sind derzeit auf der Jagd nach neuen Stories. Dabei dreht sich alles um den Kinderferienspaß.
Im Jugendzentrum Nord (JZN) haben sich die Jungen und Mädchen zusammen mit den „Chefredakteuren“ Nunzia Longo und Wolfgang Fischer ihr Büro eingerichtet. Damit viele Kinder mitmachen können, greifen jeden Tag acht neue Redakteure zu Stift und Fotoapparat. Sie alle schreiben für die FZ, die „Ferien-Zeitung“.
Und die ist fast genauso aufgebaut, wie eine Tageszeitung. Eines der Top-Themen sind die rasanten Rutschpartien auf der Wasserrutsche. Luisa, Jaqueline und Marvin haben den Artikel verfasst. Im Kulturteil geht es um die Skulpturen, die beim Ferienspaß geformt werden. „Aus Luftballons, Draht, Papier und Kleister“, erklärt Reporterin Lisa,. Damit die Kinder das zu Hause nachmachen können, liefert sie gleich eine Bastelanleitung mit. Sportseiten gibt es ebenfalls: „ Beim „Riesenballspiel“ gewann die rote Gruppe verdient gegen die blaue. „Comics haben wir auch“, ergänzt Elina. „Und einen jugoslawischen Witz“.
Ein Renner sind stets die Reportagen aus der Küche. Warum weinen die Frauen dort? Das FZ-Team ging der Sache auf den Grund und fand heraus: Damit die Tomatensuppe für alle 180 Ferienspaßkinder reicht, müssen 30 Kilogramm Zwiebeln geschnippelt werden.
Am Dienstag ist Redaktionsschluss, zwölf DIN-A5 Seiten sollen dann gefüllt sein. Am Freitag bekommt jedes Ferienspaß-Kind kostenlos eine Zeitung. „Damit Eltern und Großeltern auch etwas zu lesen haben, drucken wir 300 Exemplare“, sagt Gisela Groth vom „Arbeitskreis JZN“. Dieser hat das Zeitungsprojekt in Kooperation mit dem Ferienspaß erstmals durchgeführt.
Ein Bericht von Frank Bergmannshoff, Hertener Allgemeine Zeitung vom 15.07.2005
Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in Herten
01.07.2005 Das Programm des "Nord-Teams" umfasst neben den täglichen Freizeitangeboten auch Projekte, Ausflüge und Ferienfreizeiten sowie eine Übermittag-Betreuung für Schülerinnen und Schüler und das Schülercafé. Im Schülercafé erhalten Kids bis zum Alter von 15 Jahren im Rahmen einer Ganztagsbetreuung ein Mittagessen, Hilfe bei den Hausaufgaben und Freizeitangebote. Schließlich steht das Kinder- und Jugendzentrum auch für kulturelle Events zur Verfügung und kann für private Veranstaltungen angemietet werden. 
Auszug aus dem Internetauftritt der Stadt Herten
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